Songtext Schreiben – Wichtige Grundlagen einfach erklärt [01]

Die X-Dot-Methode

Welche Rolle spielt das Songtext Schreiben beim Musik produzieren? In dieser Folge erklären wir einiges Grundlegendes zum Songtext Schreiben. Wir zeigen am 4/4-Takt, in welchen Tempi Songs geschrieben sind und versuchen, euch ein Gefühl für Tempi zu vermitteln. Mit dieser Grundlage können wir Takte in den meisten Songs mitzählen und nutzen diese Möglichkeit, den Aufbau erfolgreicher Songs unter die Lupe zu nehmen. Wo und wie lang erklingen Strophen und Refrains?

Außerdem geben wir euch eine unserer bewährtesten Techniken beim Songtext Schreiben, um den Rhythmus der Worte mit auf dem Papier festzuhalten – die X-Dot-Methode. Mit ihrer Hilfe könnt ihr jedem Musiker und Interpreten deutlich vermitteln, in welchem Rhythmus ihr euch den Song gesungen oder gerappt vorstellt.

Songtext Schreiben im Prozess der Songproduktion

Songs bestehen grundsätzlich aus zwei Bestandteilen: Dem Text und der Musik. Diese Teile können gleichzeitig oder nacheinander entstehen, jede Reihenfolge ist machbar und liefert unterschiedliche Ergebnisse. Wir haben viele Möglichkeiten ausprobiert und können uns für keinen eindeutigen Favoriten entscheiden, probiert es einfach selbst!

Zum Songtext zählen bei uns nicht nur die Worte in der richtigen Reihenfolge, sondern auch, in welchem Rhythmus diese später im Song gesungen oder gerappt werden. Der Rhythmus ist die gestalterische Freiheit des Texters, denn er hat wesentlichen Einfluss auf die Betonung und das Gewicht der Worte. Die Melodie spielt für den Texter aber erst einmal keine Rolle, denn diese ist unserer Ansicht nach nicht Aufgabe des Texters, sondern des Produzenten oder Interpreten. Somit ist also die Aufgabe des Songtexters, seine Worte so auf den Zeilen und den Takten zu verteilen bzw. aufzuschreiben, dass der Interpret später leicht den Rhythmus nachvollziehen kann und sich mehr auf die Melodie konzentrieren kann.
Die Musikproduktion umfasst die Komposition, das Sounddesign und Arrangement des Songs. Dies kann mit oder ohne eingebundener Melodie erfolgen. Entweder komponiert also der Produzent die Melodie, oder der Interpret findet später eine Melodie auf den vorgegebenen Harmonien. Wenn Text und Musik fertig sind, kommt der Interpret ins Studio und singt den Song ein. Ab diesem Moment lässt sich am Text kaum mehr etwas verändern.

Der Ablauf des Songs sollte an dieser Stelle auch schon weitestgehend feststehen. Anschließend wird die Aufnahme gemischt und gemastert, also am Sound gefeilt und dann ist der Song fertig.

Songaufbau

Wir widmen uns in der Songtexten-Reihe also nur dem Songtexten. Wie schreibe ich einen guten Text? Wie finde und notiere ich den richtigen Rhythmus? Die Melodie soll hier keine Rolle spielen, da sie in unserem bewährten Produktionsprozess danach entsteht.

Der 4/4-Takt

Takt

Die meisten Songs, die ihr im Radio hört, sind im Vier-Viertel-Takt. Das heißt, dass ein Takt aus vier Grundschlägen besteht, von denen jeder so lang ist, wie ein Viertel des Gesamttaktes.

Somit kann man die Grundschläge in einem gleichmäßigen Rhythmus mitzählen: “Eins Zwei Drei Vier”. Wenn man eine Viertel teilt, bekommt man eine Achtel. Demnach passen 8 Achtel in einen 4/4-Takt. Zwischen den vier eben gezählten Grundschlägen lassen sich diese Achtel platzieren. Wir zählen: “Eins und Zwei und Drei und Vier und”. Dieser Takt ist genau so lang, wie der Vorherige. Wie lang die Takte des Songs genau sind, hängt vom Tempo ab.

Tempo

Stellen wir uns einmal den tickenden Sekundenzeiger einer Uhr vor. Dieser tickt 60 mal in einer Minute. Es sind also 60 Schläge pro Minute. In der Musik wird hierfür die englische Übersetzung “Beats per minute” (BPM) verwendet. Ein Song im Tempo 60 BPM hat also 60 Grundschläge in einer Minute. Wenn immer vier Grundschläge in einen Takt passen, sind also 60 / 4 = 15 Takte in einer Minute. 60 BPM ist ein sehr langsames Tempo. In diesem Tempo sind einige Balladen oder auch sehr langsame Hiphop Songs geschrieben. Songs in langsamem Tempo können beruhigend, tiefsinnig oder auch traurig wirken. 60 BPM ist langsamer als die meisten Gehtempi beim Schlendern und auch langsamer als unser Pulsschlag – das beruhigt uns also. Aber auch Eindringlichkeit kann so ausgedrückt werden. Wichtige Sätze in Reden oder Diskussionen werden betont langsam gesprochen, damit das Gegenüber jedes Wort versteht und durchdenken kann. Diese Intention lässt sich in Songs auch mit langsamen Tempi realisieren.

Stellen wir uns vor, unser Sekundenzeiger würde doppelt so schnell ticken. Die uns bekannten Ticks sind also jetzt die Eins und Drei im Takt, dazwischen fügen wir die Zwei und Vier ein. Jetzt sind wir bei 120 Grundschlägen pro Minute, also 120 BPM. Hierbei würden ganze 30 Takte in eine Minute passen. In diesem Tempo sind viele Popsongs zu finden, für Hiphop ist dieses Tempo meist schon zu schnell. Ein schnelles Tempo wirkt aufheiternd, fröhlich oder auch gehetzt. In Stilen wie Drum’n’Bass, Jungle oder Speed Metal ist das übliche Tempo weit höher. Von 140 BPM bis zu 300 BPM können hier Songs gefunden werden.

Wichtig für euch ist ein grundsätzliches Gefühl für Tempi. Ein Tempo bleibt über den gesamten Song lang konstant. Wenn ihr euren Song schreibt, solltet ihr euch also ungefähr vorstellen können, wie schnell der Interpret diesen später singt oder rappt. Das Tempo muss zum Songinhalt passen, zu den Gefühlen, die vermittelt werden und zur Songstruktur.

Hier ein paar Beispiele bekannter Songs mit zugehörigem Tempo:

Interpret Titel Tempo
Linkin Park Papercut 75 BPM
Justin Timberlake Mirrors 77 BPM
Marteria OMG! 81 BPM
Eminem Mockingbird 84 BPM
Owl City Fireflies 90 BPM
Kanye West Stronger 104 BPM
David Guetta Grrr 125 BPM

Songstruktur

Mit den Grundlagen zu Takt und Tempo können wir uns nun damit beschäftigen, wie Songs aufgebaut sind. Folgende Bestandteile finden sich in den meisten Songs:

Songbestandteil Beschreibung
Intro Eine meist musikalische Einleitung, die den Song anlaufen lässt. Typischer Weise 2, 4 oder 8 Takte lang.
Strophe Hier gibt es Text, der den Inhalt des Songs vermittelt, hier wird die Geschichte erzählt. Typischer Weise sind Strophen 8, 12 oder 16Takte lang.
Refrain Diese Passage taucht mehrmals im Song auf und vermittelt textlich die Kernaussage bzw. das Kerngefühl. Typischer Weise sind Refrains 8 Takte lang.
Bridge Musikalisch neues Thema, nur bedingt mit Text. Hier kann ein ganz neuer Aspekt des Themas vorgestellt werden. Bridges sind häufig 4, 8, 12 oder 16 Takte lang.
Outro Der Song klingt aus, nur bedingt mit Text. Häufig wird hier die Musik aus dem Refrain wiederholt und Schrittweise ausgedünnt. Outros sind häufig 4, 8, 12 oder 16 Takte lang.

Schauen wir uns mal anhand von zwei Beispielen an, wie ein Song aufgebaut sein kann. Dafür haben wir Fireflies von Owl City sowie Marterias OMG! Analysiert. Die Abläufe sehen so aus:

Owl City – Fireflies Marteria – OMG!
8 Takte Intro
8 Takte Strophe 1
8 Takte Bridge
8 Takte Strophe 2
9 Takte Refrain
16 Takte Strophe 3
16 Takte Refrain
8 Takte Outro
4 Takte Intro
16 Takte Strophe 1
8 Takte Refrain
16 Takte Strophe 2
8 Takte Refrain
12 Takte Bridge
10 Takte Outro

An diesen beiden Songs lassen sich typische Strukturen recht gut erkennen. Es gibt ein kurzes Intro und Outro, wobei beide nicht unabkömmlich sind.
Rapstrophen sind meistens 16 Takte lang, während im Pop häufiger variiert wird, 8 Takte sind hier eher üblich. Marteria trennt die Strophen durch Refrains voneinander und es ergibt sich eine klassische Struktur. Erst am Ende kommt eine Bridge, die den Song nochmal völlig umkrempelt und in ein ganz neues musikalisches Thema überleitet.
In Fireflies lässt der erste Refrain lange auf sich warten. Die Spannung wird kontinuierlich gesteigert, so dass 2 Strophen und eine Bridge zu hören sind, bevor der Refrain einsetzt. Da im Pop langsamer gesungen wird, als im Hiphop gerappt wird, ist hierfür wesentlich weniger Text notwendig.

Interessant ist vielleicht noch, dass in Fireflies der erste Refrain 9 Takte lang geht. Dort wurden die üblichen 8 Takte um einen Fülltakt erweitert, indem viele Instrumente aus dem Refrain ausklingen und im Klangbild wieder Platz geschaffen wird für die eher dünnen Synthies aus der Strophe. Das ist ein übliches Mittel um klanglich verschiedene Teile ineinander übergehen zu lassen.

Ihr solltet euch beim Schreiben eures Songs also fragen, wie er aufgebaut sein soll. Legt schon zu Beginn einen Ablauf fest, um euch den Song besser vorstellen zu können.
Sobald ihr die ersten Zeilen schreibt, könnt ihr auch schätzen, wie schnell das Tempo etwa sein soll. Sprecht dafür die ersten Zeilen einmal rhythmisch und versucht, den Grundschlag mitzuschnipsen.

So bekommt ihr am besten ein Gefühl für das ideale Tempo. Wenn allerdings schon Musik vorhanden ist, solltet ihr euren Text an das entsprechende Tempo anpassen.

In der populären Musik verändern sich Taktart und Tempo meistens im gesamten Song nicht. Somit lässt sich bei bekanntem Songaufbau und bekanntem Tempo schon voraussagen, wie lang der Song letztendlich sein wird. Mit folgender Formel könnt ihr die Songlänge für einen Song im 4/4-Takt berechnen:

Weltformel
Übung
Übung: Analysiert die Songstruktur eurer Lieblingssongs. Findet heraus, wann welcher Teil des Songs kommt und wie viele Takte er lang ist. Wie wirkt diese spezielle Songstruktur? Warum ist sie so gewählt und nicht anders?

Die Lösung könnte zum Beispiel so aussehen:

Foo Fighters – The Pretender

13 Takte Intro
17 Takte Strophe 1
9 Takte Refrain
9 Takte Strophe 2
9 Takte Refrain
18 Takte Bridge
17 Takte Refrain
4 Takte Outro

Dieser Song zeigt, wie Fülltakte eine starke dramaturgische Spannung aufbauen können. Fast in jedem Songteil geht der Gesang über eine gerade Anzahl von Takten, gefolgt von einem oder zwei instrumentalen Fülltakten.

Ansonsten unterstützt der Songaufbau die langsame Steigerung von ruhigen, cleanen Gitarrenparts bis in die stark verzerrten, schnellen Passagen im Refrain. Aus diesem Grund kommt nach dem Intro die Strophe.

Nach dem zweiten Refrain wird die Spannung, Verzerrung und Lautstärke noch einmal auf Null zurückgefahren, um sich über 18 Takte langsam wieder aufbauen zu können für den finalen Refrain.

Die X-Dot-Methode

Mit dieser Methode könnt ihr euren Rhythmus mit eurem Text zusammen aufschreiben, so dass jede Person, die noch an der Songproduktion beteiligt ist, den Rhythmus vom Papier lesen kann. Jede fremde Person, die die X-Dot-Methode kennt, kann euren Song exakt so interpretieren, wie ihr euch das vorstellt. Auch wenn ihr selbst einmal den Rhythmus vergessen haben solltet, könnt ihr euch mit Hilfe der X-Dot-Methode schnell wieder daran erinnern. Außerdem vereinfacht die X-Dot-Methode viele weitere Prozesse des Songtextens, auf die wir in den nächsten Folgen eingehen.

Wichtigste Regel für die X-Dot-Methode ist, dass ihr den Text eines Taktes auf genau eine Zeile schreibt. Für jeden neuen Takt müsst ihr eine neue Zeile beginnen. Wenn eure Strophe also 16 Takte hat, geht euer Text also auch über 16 Zeilen!

Pic1

Nehmen wir uns nun einen Takt beziehungsweise eine Zeile heraus. Versucht am besten, sie auf die Musik zu singen, oder den Grundschlag mit gleichzeitig mit den Fingern zu schnipsen. Jeder dieser Grundschläge soll auf der geschriebenen Zeile festgehalten werden – und es gibt folgende einfach Regel:

Regel

Mit dieser Regel sollte in jeder Zeile die Summe aus den Xen und Punkten genau vier sein. Wenn das nicht so ist, habt ihr etwas falsch gemacht und solltet den Rhythmus noch einmal überprüfen! Es kann auch passieren, dass ihr ein Wort rhythmisch so singt oder rappt, dass die Pause zwischen zwei Silben des Wortes liegt. So ist das in dem oberen Beispiel bei “pic- X tures”. Trennt das Wort einfach und setzt das X dazwischen, denn nur so wird klar, dass die eigentliche Zählzeit Drei frei ist.

Diese Technik braucht ein wenig Übung, hilft aber unglaublich, viele Texte zu schreiben und sich den Rhythmus sicher zu merken!

Bei dieser Technik sollte man beachten, dass sich aus der Anzahl der Wörter pro Zeile nicht erkennen lässt, wie der Takt bisher gefüllt ist. Beispielsweise können einzelne Silben sehr lang gesungen sein, so dass eine Silbe einen gesamten Takt füllt. In James Blunts Song “High” wird das Wort “High” im Refrain sogar über 6 Grundschläge lang gesungen. In der X-Dot-Methode müssten also 6 Punkte unter dieses eine Wort, und es müsste auf zwei Zeilen stehen. Scheut euch nicht, solche “kurzen” Zeilen stehen zu lassen, das macht das Aufnehmen später viel leichter!

Übung
Übung: Sucht euch mindestens zwei Songs und schreibt interessante Teile davon in der X-Dot-Methode auf. Vergleicht einmal einen Rapsong mit einem Popsong. Beispielsweise wäre James Blunts “High” ein schönes Beispiel, um langgesungene Wörter zu notieren. Achtet ganz bewusst auf Pausen. An welchen Stellen im Takt werden Pausen eingesetzt, um einen interessanten Rhythmus aufzubauen?

Die Lösung könnte zum Beispiel so aussehen:

Ein Stück aus der ersten Strophe und Beginn des Refrains von „High“ sieht in der X-Dot-Methode so aus:

High

Songtext Schreiben in der X-Dot-Methode

Beim Songtext Schreiben habt ihr meist einzelne Wörter, Wortgruppen oder Sätze im Kopf. Damit könnt ihr eure erste Zeile formulieren, auf die ihr anschließend einen Reim suchen könnt. Habt ihr den Reim gefunden, ist es Zeit, die Zeile zu formulieren, die mit eurem Reim endet.

Es gibt einiges zu beachten, wenn ihr eure Wörter nun auf dem Takt verteilt. Die wichtigste Erkenntnis hier ist, dass Wörter ihre ganz natürliche Betonung haben. Und betonte Silben sollten meistens auf den Grundschlägen liegen.

Zeile

Ich habe in dieser Beispielzeile mal alle natürlich betonten Silben fett markiert. Das sind die Silben, die auch auf den Zählzeiten (bzw. genau dazwischen auf dem +) landen sollten. Zum Beispiel könnte der Rhythmus so verteilt werden:

ZeileFlow

Auf diese Weise verraten euch die meisten Wörter schon ganz von selbst, wo sie im Takt stehen möchten. In manchen fällen klingt die Zeile ein wenig holprig.

Nicht so

Dieser Satz kann verschieden betont werden. Nehmen wir einmal an, ihr wollt die fett markierten Silben betonen. Das wird in einem 4/4-Takt schwierig, diese fünf Silben auf die Grundzählzeiten zu verteilen. Außerdem sind die betonten Silben ungünstig verteilt.
Hierbei habt ihr nun zwei Möglichkeiten:

1. Pausen
Setzt einfach Pausen zwischen den Worten, so dass ihr die wichtigsten Wörter trotzdem auf die Grundzählzeiten legen könnt. Das könnte in unserem Beispiel so aussehen:

Nicht so Pausen

Jetzt ist das Wort “so” zwar noch unbetont, aber der Sinn der Betonung wird dennoch gut deutlich.

2. Umformulieren
Durch Hinzufügen oder Tauschen von Wörtern könnt ihr den Sinn behalten und gleichzeitig eine bessere natürliche Betonung erreichen. Unser Beispiel könnte etwa so lauten:

Nicht so Umformuliert

Pausen sind eins der wichtigsten Stilmittel in Songtexten. Wenn eine Zeile eines Songs “voll” ist, ist jede Sechzehntel des Taktes gefüllt. Optimaler Weise sind alle betonten Silben auf Grundschlägen oder den Und-Schlägen. Ein Beispiel eines solchen natürlichen Jambus wäre:

Heute

Viel spannender würde die Zeile aber mit kreativ gesetzten Pausen klingen. Zum Beispiel so:

Ich zeig

Auch in diesem Beispiel liegen alle betonten Silben auf Grundzählzeiten oder Und-Schlägen. Aber durch die Pausen auf den Grundschlägen 1 und 2 entsteht ein spannender Rhythmus, der zum Hinhören einlädt.

Zu guter Letzt noch eine wichtige Info zu Reimen: Wenn ihr auf eine Zeile reimt, achtet darauf, dass die beiden sich reimenden Wörter die gleiche Position im Takt haben.

Happyness1

So nimmt euer Hörer die Reime deutlicher wahr und der Text klingt “runder”. Wenn das aus irgendeinem Grund nicht funktioniert, versucht, eure Reime zumindest an die gleiche Position bezogen auf eine beliebige Zählzeit zu setzen.

Happyness2

Das Thema Reime behandeln wir im nächsten Blog noch einmal ausführlicher. Wie findet ihr die richtigen Reime und Reimschemata. Ein sehr kreatives Thema, mit dem es sich lohnt, ausführlicher zu beschäftigen.

Übung
Übung: Schreibt 4 Zeilen eigenen Text über ein Kind, dass zum ersten Mal Silvester erlebt und die bunten Raketen beobachtet. Beispielsweise aus der Perspektive des Vaters könnte das gut funktionieren. Achtet beim Schreiben darauf, dass ihr die Wörter natürlich im Takt positioniert und Pausen bewusst einsetzt.

Die entstandenen Texte könnt ihr mir gern einmal an paul.marx.media@gmail.com schicken, ich schau gern mal drüber.

Wir wünschen euch viel Erfolg beim Texten und bis zum nächsten Mal!
Bis dahin – Übung macht den Writer!

 

Nachtrag vom 18.01.: Aufgrund einiger Nachfragen aus dem Rap-Genre haben wir ein Bonusvideo zur Anwendung der X-Dot-Methode im Double-, Triple- und Quattrotime gedreht. Viel Spaß damit!

Die wichtigsten Infos zu diesen Techniken haben wir euch in dieser PDF zusammengefasst.

Den Song kannst du hier kostenlos downloaden.

Veröffentlicht in Songtexten